Lichtkuppeln und Lichtbänder

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Lichtkuppeln und Lichtbänder: Lichtspender mit Zusatznutzen

Bei einem Flachdach ist zunächst nicht zwingend ein Fenster vorgesehen. Die seitlichen Fenster in der Fassade bringen in der Regel ausreichend Helligkeit in die Räume. Erst ab einer Raumtiefe von vier Metern reichen seitliche Fenster nicht mehr aus, um einen Raum ausreichend mit Tageslicht zu versorgen. Im privaten Wohnungsbau wird diese Grenze allerdings in den wenigsten Fällen überschritten. Dennoch ist es auch bei einem Flachdach eine gute Option, ein zusätzliches Fenster einzuplanen.

Flachdach Fenster Innenansicht © Velux Deutschland GmbH
Flachdach Fenster Innenansicht © Velux Deutschland GmbH

Eine Lichtkuppel, die in die Dachfläche integriert ist, nutzt auch das Sonnenlicht, wenn die Sonne im Zenit steht und sorgt damit für sehr hohe Beleuchtungsstärken. Außerdem öffnet die Lichtkuppel den Raum zum Himmel. Das sich verändernde Tageslicht wird besser wahrgenommen, was sich wiederum auf das Wohlgefühl der Bewohner auswirkt.

Lichtkuppeln und Lichtbänder

Als Fenster in Flachdächern gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Lichtkuppeln und
  • Lichtbänder

Während Lichtkuppeln ähnlich einem Fenster in der Fassade einen begrenzten und abgeschlossenen Raum einnehmen, ziehen sich Lichtbänder über das gesamte Dach. Diese Variante ist allerdings vorwiegend für den Industriebau interessant, wenn eine Halle mithilfe von Tageslicht kosteneffizient beleuchtet werden soll. Bei einem Eigenheim reicht eine Lichtkuppel auf jeden Fall aus.

Flachdach Fenster Außenansicht © Velux Deutschland GmbH
Flachdach Fenster Außenansicht © Velux Deutschland GmbH

Die Lichtkuppel kann auf verschiedene Art verglast werden. Möglich sind eine klare sowie eine zwar lichtdurchlässige, allerdings blickdichte Verglasung. Beides hat seine Vor- und Nachteile: Bei einer klaren Verglasung kann man den Himmel sehen, bei starker Sonnenstrahlung kann es im Inneren des Raumes allerdings schnell zur unangenehmen Blendung kommen. Milchgläser und andere Blickdichte, aber lichtdurchlässige Verglasungen verteilen hingegen das Licht sehr gleichmäßig. Dafür bleibt der Blick nach außen verwehrt.

Lüftung und Sonnenschutz

Für Lichtkuppeln gibt es wie für herkömmliche Fenster eine ganze Reihe an Verschattungsprodukten. Diese reichen von Rollos, über im Einbauschacht eingebaute Raffstores bis hin zu Innen- und Außenjalousien, die mit ihren flexiblen Lamellen das einfallende Licht in gewünschter Weise lenken können. Darüber hinaus ist auch fest installierter Sonnenschutz in Form spezieller Lochbleche möglich. Diese imitieren den Schattenwurf der Blätter eines Laubbaums.

Flachdach Fenster mit Faltstore als Sonnenschutz © Velux Deutschland GmbH
Flachdach Fenster mit Faltstore als Sonnenschutz © Velux Deutschland GmbH

Die Lichtkuppeln können zudem so ausgeführt werden, dass sie sich öffnen lassen. Auf diese Weise können sie zur Lüftung des Raumes beitragen. Im Zusammenspiel von Lüftung und Verschattung können die Bewohner somit ein angenehmes Raumklima erzeugen.

Nachrüstung schwierig, Planung leicht

Wer bei einem Gebäude mit Flachdach die Vorteile eines Dachoberlichts wie einer Lichtkuppel nutzen möchte, sollte es beim Neubau direkt mit einplanen. Ansonsten müsste bei der Nachrüstung die Betondecke und die darüber liegende Dämmung und Abdichtung geöffnet werden, was einen hohen technischen Aufwand und hohe Kosten bedeuten würde. Eingebaut werden Lichtkuppeln mithilfe von speziellen Einbauschächten.

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