Wintergarten Kosten

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Die Kosten für den Wintergarten: Qualität sollte im Vordergrund stehen

Die Gestaltung von Wintergärten bietet schier unendliche Möglichkeiten. Es gibt verschiedene Formen, Größen, Materialien und Zuschnitte. Es gibt Standardmaße, aber ebenso komplexe Konstruktionen über verwinkelten Terrassen. Aufgrund dieser Vielfalt ist es auch nicht möglich, eine pauschale Antwort auf die Frage zu geben, was ein Wintergarten kostet. Zwar finden sich im Internet bereits so genannte „Anlehngewächshäuser“ für wenige tausend Euro oder Wintergärten, die preislich bei rund 10.000 Euro liegen. Allerdings sollten Interessenten bedenken, dass ein Wintergarten ein Anbau an das Eigenheim ist, der über Jahrzehnte hinweg bestand haben und Freude bieten soll. Etwas höhere Investitionskosten zahlen sich daher aus, wenn der Wintergarten dadurch optimal auf das Gebäude abgestimmt ist, einen architektonischen Reiz bietet und auf diese Weise den Immobilienwert nachhaltig steigert.

Wintergarten © SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH
Wintergarten © SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH

Trotz der vielen Unwägbarkeiten, geben sowohl der Bundesverband Wintergarten e.V. als auch der Wintergarten Fachverband e.V. grobe Richtwerte an, die eine preisliche Orientierung erlauben:

  • Der Bundesverband Wintergarten e.V. nennt für einen Wohnwintergarten aus Aluminium in der einfachsten Ausführung einen Preis von mindestens 1.500 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter Grundfläche. In diesen Preis wurden auch die notwendigen weiteren Kosten für Fundament, Heizung etc. mit einkalkuliert.
  • Der Wintergarten Fachverband e.V. bezieht seine Einschätzung auf die Oberfläche, also die Fläche des Daches, der Front und der Seiten. Er kommt dabei – ohne die Kosten für Fundament, Heizung, Lüftung und Beschattung – auf einen Preis von 550 bis 700 Euro pro Quadratmeter Oberfläche.

Nach der Rechnung des Bundesverbands Wintergarten e.V., die sich in der Praxis sehr leicht anwenden lässt, würde ein Wintergarten mit 20 Quadratmetern Grundfläche also 30.000 bis 40.000 Euro kosten, wobei nach oben natürlich keinerlei Grenzen gesetzt sind.

Zusatzarbeiten nicht vergessen

Ein wichtiger Faktor sind die Zusatzarbeiten, die berücksichtigt werden müssen:

  • Ein Wohnwintergarten benötigt ein richtiges Fundament, das fachgerecht gebaut und gedämmt sein will.
  • Ebenfalls beim beheizten Wohnwintergarten ist zu beachten, dass er mit Wärme versorgt werden muss. Wenn dazu die bestehende Heizungsanlage nicht ausreicht, zieht das möglicherweise eine größere Investition in die Erneuerung der Anlagentechnik nach sich.
  • Nicht zu unterschätzen sind auch Verwaltungsgebühren, die durch den Bauantrag und die Einmessung des Anbaus entstehen können.
  • Auch die späteren Betriebskosten sollten nicht vergessen werden. Beheizung und Belüftung benötigen Energie, die bezahlt werden muss. Hinzu kommt die erhöhte Versicherungsprämie, die künftig anfällt.

Bauherren, die mit einem Wintergarten liebäugeln, sollten sich eine Checkliste machen, in der sie alle zu erwartenden Kosten aufführen. Anschließend sollten sie ein Budget festlegen, was sie maximal bereit sind, für den Wintergarten auszugeben. Nur so lassen sich die Kosten letztlich im Griff halten. Der zu beauftragende Fachbetrieb kann dann sein Angebot entsprechend auf das zur Verfügung stehende Budget anpassen.

Kostensparer Material?

Durch die Materialwahl Kosten zu sparen, ist schwierig. Einzig Kunststoff weist im Vergleich der einzelnen Materialien für die Konstruktion einen niedrigeren Preis auf. Dieser geht allerdings auch mit schwächeren konstruktiven Eigenschaften einher, sodass Kunststoff in der Regel mit Aluminium kombiniert verbaut wird. Für die Dachfläche können neben Glas auch Stegplatten eingesetzt werden. Diese bieten allerdings – obwohl man es vermuten könnte – ebenfalls keinen besonderen Preisvorteil. Denn für den Einsatz bei einem Wohnwintergarten eignen sich nur sehr hochwertige Produkte, die vier Stege aufweisen. Diese Produkte sind vor allem dann die richtige Wahl, wenn ein möglichst geringes Gewicht erzielt werden soll, und nicht, wenn eine Kostensenkung angestrebt ist.

Mehrere Angebote sind ein Muss

Mehrere Angebote vergleichen © Aycatcher, fotolia.com
Mehrere Angebote vergleichen © Aycatcher, fotolia.com

Bauherren sollten für die Planung und Realisierung ihres Traumwintergartens unbedingt mehrere Angebote einholen. Wer zum Beispiel von drei Fachbetrieben Angebote erstellen lässt, kann anschließend in Ruhe vergleichen, welche Leistungen im Gesamtpaket mit drin sind und welches Unternehmen die beste Gesamtleistung bietet. Auch dabei muss nicht zwingend der Preis als Auswahlkriterium herangezogen werden. Überteuerte Anbieter fallen durch dieses Vorgehen allerdings direkt auf.

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