Fenster Förderung

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Geld vom Staat für den Fenstertausch

Wer seine alten Fenster gegen moderne Bauelemente nach modernen Standards austauscht, verbessert damit nachhaltig die energetische Qualität seines Hauses. Das ist von politischer Seite so gewollt. Deutschland hat sich bei internationalen Klimaschutzkonferenzen zu hohen Einsparungen beim CO2-Ausstoß verpflichtet. Der Gebäudebestand in Deutschland ist dabei einer der größten Energieverbraucher und CO2-Emitenten.

Fördermittel © Doc Rabe Media, fotolia.com
Fördermittel beantragen © Doc Rabe Media, fotolia.com

Durch die veraltete Bausubstanz verbraucht der Gebäudebestand etwa 40 Prozent der Endenergie in Deutschland. Gleichzeitig stößt er rund ein Drittel aller CO2-Emissionen aus, die in Deutschland entstehen. Das soll sich bis zum Jahr 2050 ändern. Bis zu diesem Zeitpunkt soll der Gebäudebestand annähernd klimaneutral sein. Das geht nur, wenn die Eigentümer ihre Häuser energetisch sanieren. Die Bundesregierung hat dafür umfassende Fördermittel bereitgestellt, die über die KFW-Förderbank vergeben werden.

10 Prozent Investitionskostenzuschuss für den Fenstertausch

Beim Fenstertausch handelt es sich um eine förderfähige Einzelmaßnahme. Das bedeutet, wer den Austausch der Fenster plant, kann über das KFW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ eine Förderung beantragen. Dabei ist zu beachten:

  • Der Förderantrag muss bei der KFW eingehen, bevor mit der Maßnahme begonnen wurde. Erst bei positiver Rückmeldung darf die Maßnahme beauftragt werden, um die Förderung nicht zu gefährden.
  • Der Förderantrag wird durch einen Energieberater gestellt.
  • Als Förderung gibt es einen Investitionskostenzuschuss von 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Zuschussbeträge werden dabei erst ab 300 Euro ausbezahlt, die maximale Fördersumme liegt bei 5.000 Euro.
Alte Fenster © Gina Sanders, fotolia.com
Fenstertausch: Fördermittel nutzen © Gina Sanders, fotolia.com

Mit einer Komplettsanierung zum KFW-Effizienzhaus

Wer plant, sein Haus komplett zu sanieren, kann dafür weitere zinsgünstige Kredite und Investitionskostenzuschüsse in Anspruch nehmen. Das Gebäude muss nach der Sanierung dann allerdings bestimmte Grenzwerte beim Energieverbrauch einhalten. Diese sind nach verschiedenen KFW-Effizienzhausstandards gestaffelt. Ein Energieberater kann Hauseigentümer dazu umfassend beraten. Weitere Informationen zur KFW-Förderung gibt es unter www.kfw.de

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