Fenster Förderung

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Geld vom Staat für den Fenstertausch

Wer seine alten Fenster gegen moderne Bauelemente nach modernen Standards austauscht, verbessert damit nachhaltig die energetische Qualität seines Hauses. Das ist von politischer Seite so gewollt. Deutschland hat sich bei internationalen Klimaschutzkonferenzen zu hohen Einsparungen beim CO2-Ausstoß verpflichtet. Der Gebäudebestand in Deutschland ist dabei einer der größten Energieverbraucher und CO2-Emittenten.

Fördermittel © Doc Rabe Media, fotolia.com
Fördermittel beantragen © Doc Rabe Media, fotolia.com

Durch die veraltete Bausubstanz verbraucht der Gebäudebestand etwa 40 Prozent der Endenergie in Deutschland. Gleichzeitig stößt er rund ein Drittel aller CO2-Emissionen aus, die in Deutschland entstehen. Das soll sich bis zum Jahr 2050 ändern. Bis zu diesem Zeitpunkt soll der Gebäudebestand annähernd klimaneutral sein. Das geht nur, wenn die Eigentümer ihre Häuser energetisch sanieren. Die Bundesregierung hat dafür umfassende Fördermittel bereitgestellt, die über die KfW-Förderbank vergeben werden. Zwischenzeitlich waren die Förderungen allerdings so gefragt, dass viele Programme kurzfristig mangels Haushaltsmitteln gestoppt wurden.

Dazu zählt leider auch das KfW-Programm 262 (Wohngebäude – Kredit). Hier konnte für Einzelmaßnahmen zur energieeffizienten Sanierung ein zinsgünstiger Kredit von bis zu 60.000 Euro aufgenommen werden. Ob und wie sie fortgesetzt werden, ist noch nicht entschieden, wenngleich die ehrgeizigen Klimaziele Deutschlands dieselben geblieben sind.

Alternativ kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein Zuschuss für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle beantragt werden. Gefördert werden 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben, die auf 60.000 Euro pro Wohneinheit gedeckelt sind. Das Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro brutto.

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Förderung oder Steuerbonus

Alternativ zur staatlichen Förderung kann sich auch die Inanspruchnahme eines Steuerbonus lohnen. Das Finanzamt zieht dann bis zu 20 % der Sanierungsausgaben von der Steuerschuld ab, pro Wohneinheit maximal 40.000 Euro. Kosten für eine begleitende Energieberatung sogar zu 50 %. Die Ermäßigung wird ab dem Jahr der Fertigstellung über drei Jahre verteilt. Dabei wird nachfolgendem Schlüssel vorgegangen:

  • im 1. Kalenderjahr 7 %, bzw. maximal 14.000 Euro
  • im 2. Kalenderjahr 7 % bzw. maximal 14.000 Euro
  • im 3. Jahr 6 % bzw. maximal 12.000 Euro

Der Steuerbonus für die Sanierungskosten kann dann genutzt werden, wenn das Haus vom Eigentümer selbst bewohnt wird und mindestens 10 Jahre alt ist. Gewährt wird die Unterstützung für fast alle Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Als Nachweis ist eine Fachunternehmererklärung erforderlich, in der die korrekte Ausführung der Arbeiten bestätigt wird.

Zuschüsse, Kredite oder Steuerbonus: Die beste Lösung kann berechnet werden
Zuschüsse, Kredite oder Steuerbonus: Die beste Lösung kann berechnet werden
Tipp: Der Steuerbonus kann anders als die Förderung auch bereits nach Beginn, bzw. Beendigung der Sanierungsarbeiten angewendet werden.
Alte Fenster © Gina Sanders, fotolia.com
Fenstertausch: Fördermittel nutzen © Gina Sanders, fotolia.com

Mit einer Komplettsanierung zum KFW-Effizienzhaus

Wer plant, sein Haus komplett zu sanieren, kann dafür weitere zinsgünstige Kredite und Investitionskostenzuschüsse in Anspruch nehmen. Das Gebäude muss nach der Sanierung dann allerdings bestimmte Grenzwerte beim Energieverbrauch einhalten. Diese sind nach verschiedenen KFW-Effizienzhausstandards gestaffelt. Auch hier wurde die Förderung jedoch zwischenzeitlich gestoppt. Ein Energieberater kann Hauseigentümer dazu umfassend und aktuell beraten. Weitere Informationen zur KFW-Förderung gibt es unter www.kfw.de

Fenster Kosten © K. U. Häßler, stock.adobe.com
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Fenster: Kosten-Nutzen-Rechnung statt reinem Preisvergleich Jede energetische Sanierungsmaßnahme ist mit einer bestimmten Investition verbunden. Neue Fenster kosten Geld – ebenso… weiterlesen

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