Haustüren Förderung

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Haustürenkauf: Staatliche Förderung für die Verbesserung der Energieeffizienz

Wer eine alte Außentür gegen ein neues Modell nach modernen technischen Standards austauscht kann dafür eine Förderung vom Staat nutzen. Der Grund ist, dass die Außentüren zur thermischen Gebäudehülle zählen und damit eine direkte Auswirkung auf den Energieverbrauch des Hauses haben. Die Bundesregierung hat sich selbst ambitionierte Ziele für den Klimaschutz auferlegt.

Fördermittel © Doc Rabe Media, fotolia.com
Fördermittel © Doc Rabe Media, fotolia.com

Der Gebäudebestand soll bis zum Jahr 2050 nahezu klimaneutral sein, also in der Bilanz keinen nennenswerten CO2-Ausstoß mehr aufweisen. Das wird nur durch die energetische Sanierung des Gebäudebestands funktionieren. Eine bindende, rechtliche Verpflichtung zur Sanierung gibt es bislang allerdings noch nicht – auch wenn bei Modernisierungen selbstverständlich die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu beachten sind. Gut für Hauseigentümer, denn das bedeutet, dass durch die Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen Anreize geschaffen werden sollen.

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Förderung als KfW Einzelmaßnahme

Für die energetische Sanierung des Gebäudebestands hat die Bundesregierung das CO2-Gebäudesanierungsprogramm aufgelegt. Die darin enthaltenen Fördermittel werden über die KfW Bank vergeben. Generell können Bauherren und Modernisierer bei der KfW Bank zinsgünstige Kredite und Investitionskostenzuschüsse beantragen.

Haustür Thermografie © Ingo Bartussek, fotolia.com
Alte Haustüren sind oftmals nicht energieeffizient © Ingo Bartussek, fotolia.com

Beim Austausch alter Außentüren gegen neue handelt es sich – wie auch beim Fenstertausch – um eine so genannte Einzelmaßnahme. Hierfür kann über das KfW Förderprogramm „Energieeffizient sanieren“ ein Investitionskostenzuschuss beantragt werden. dieser Investitionskostenzuschuss beträgt 10 Prozent der förderfähigen Investitionssumme. Um diesen Zuschuss nutzen zu können, sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Förderung kann nur durch einen Energieberater beantragt werden, der von der KfW Bank anerkannt ist.
  • Der Antrag muss gestellt sein, bevor die Arbeiten beauftragt werden. Ist der Auftrag bereits an eine Fachfirma vergeben, kann keine Förderung mehr beantragt werden.
  • Zuschussbeträge werden erst ab einer Höhe von 300 Euro ausbezahlt.
  • Die maximale Fördersumme liegt bei 5.000 Euro.
Erst die Förderung beantragen und dann den Auftrag vergeben
Wichtig: Erst die Förderung beantragen und dann den Auftrag vergeben
Tipp: Ist die neue Außentür günstiger als 3.000 Euro, macht es Sinn, gleichzeitig weitere Maßnahmen, die eigentlich für einen späteren Zeitpunkt geplant sind, mit dem Türentausch zusammenzulegen. Sollen eventuell auch noch einige Fenster erneuert werden oder ist neben der Haus- auch die Balkontür reif für den Austausch? Da der Investitionskostenzuschuss von zehn Prozent erst ab 300 Euro ausbezahlt wird, kann ein solches Vorgehen dafür sorgen, dass die Förderung überhaupt erst nutzbar wird.

Komplettsanierung mit der KfW

Das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ bietet neben der Möglichkeit der Einzelmaßnahme auch die Förderung von Komplettsanierungen. In diesem Fall müssen die energetischen Sanierungsmaßnahmen so aufeinander abgestimmt sein, dass das Gebäude im Anschluss einen KfW-Effizienzhausstandard erfüllt. Dafür ist eine umfassende Sanierungsplanung notwendig, die mit dem Energieberater aufgestellt werden kann.

Die Möglichkeit der Komplettsanierung kann beim Hauskauf direkt mit in den Fokus genommen werden. So lassen sich die Fördermittel durch die KfW direkt mit in die Finanzierung des Hauses einplanen. Nähere Informationen zu den Förderrichtlinien der KfW Bank gibt es unter www.kfw.de.

Immer auf dem aktuellen Stand!

Förderbedingungen und Zuschusshöhen können wechseln, deshalb sollten vor der Antragstellung die aktuellen Bedingungen des gewählten Programms geprüft werden. Grundsätzlich empfiehlt sich die Inanspruchnahme eines Beraters, die Kosten werden bei entsprechenden Voraussetzungen ebenfalls staatlich gefördert. Förderfähig sind die Beratung der Verbraucherzentrale, die Vor-Ort-Beratung durch den Energieberater (Bedingung: Er muss für die Förderprogramme des Bundes registriert sein.).

Das Bundesamt für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle gewährt einen Zuschuss von 800 Euro, die Beantragung erfolgt durch den Berater selbst. Auch die KfW unterstützt mit dem Programm 431 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“ einen Energieberater in Höhe von maximal 4.000 Euro.

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