Einbruchschutz

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Fenster Einbruchschutz: Sicherheit für das eigene Heim

Sich in den eigenen vier Wänden sicher zu fühlen, ist ein grundlegendes Kriterium für eine angenehme Wohnatmosphäre. Die Fenster tragen dazu einen entscheidenden Faktor bei. Denn sie bilden die Schwachstelle des Hauses, die von einer Vielzahl von Tätern genutzt wird, um sich unerlaubt Zugang in ein Haus zu verschaffen. Die Fensterelemente sollten daher entsprechend ausgeführt sein, um eine wirkungsvolle Barriere gegen Einbrecher darzustellen. Die Polizei gibt für einen guten Einbruchschutz drei grundlegende Empfehlungen:

  • die eingebaute Sicherheitstechnik sollte DIN-geprüft sein
  • mechanische Schutzmaßnahmen sollten gegenüber elektronischen bevorzugt werden
  • ein fachgerechter Einbau muss sichergestellt sein
Fenster Einbruch © photographee.eu, fotolia.com
Fenster: Einbrecher nutzen Schwachstellen © photographee.eu, fotolia.com

Guter Einbruchsschutz hält die Einbrecher aus dem Haus

Dass Einbruchschutz sowohl bei der Fertigung als auch beim Einbau eine hohe Qualität aufweisen muss, um optimal zu wirken, ist unstrittig. Hinter der Empfehlung, mechanischen Einbruchsschutz den elektronischen Systemen vorzuziehen, steht folgender Grundgedanke: Eine mechanische Barriere führt dazu, dass der Einbruchsversuch bei zu langer Dauer abgebrochen wird.

Fenster mit Einbruchschutz © Roto Frank
Fenster mit Einbruchschutz lassen Einbrecher verzweifeln © Roto

Der Einbrecher wird dabei dann in jedem Fall aus dem Haus herausgehalten. Eine Alarmanlage gibt hingegen teilweise erst dann Bescheid, wenn der Einbruchsversuch erfolgreich war, das Fenster geöffnet ist und der Einbrecher sich bereits Zugang zur Wohnung verschafft hat. Dies ist eine psychologisch kritische Situation – auch im Nachhinein. Als Ergänzung zu einem sehr guten mechanischen Einbruchsschutz ist eine Alarmanlage jedoch in jedem Fall sinnvoll.

Möglichkeiten des Einbruchs über ein Fenster

Der Erfahrung nach gibt es laut der Polizei verschiedene Möglichkeiten, ein Fenster gewaltsam zu öffnen:

  • Aufhebeln: Diese Methode ist die am Weitesten verbreitete. In rund 80 Prozent der Fälle wird das Fenster ganz einfach aufgehebelt. Das Einbruchwerkzeug kann dabei ein stabiler Schraubenzieher sein. Am Fenster selbst entstehen durch diese Einbruchmethode noch nicht einmal größere Schäden.
  • Teilweise Zerstörung der Verglasung: Eine zweite Möglichkeit ist, die Verglasung in Höhe des Fenstergriffs teilweise zu zerstören, um so an den Fenstergriff zu gelangen und das Fenster dann zu öffnen.
  • Durchstechen der Fensterdichtung: Auch die Fensterdichtung kann in Höhe des Fenstergriffs durchstochen werden, um ihn zu erreichen und öffnen zu können.
  • Komplette Zerstörung der Verglasung: Sehr rustikal, aber dennoch effektiv – die komplette Verglasung wird eingeschlagen, sodass der Einbrecher durch die entstehende Öffnung ins Innere der Wohnung einsteigen kann. Dies kommt zwar nur selten vor, ist aber in jedem Fall möglich.

Sowohl die teilweise, als auch die Vollständige Zerstörung der Verglasung sind mit einem hohen Lärmaufkommen verbunden. Am Tag – wenn Baulärm wie Hammerschläge nicht weiter auffällt – werden diese Methoden allerdings durchaus angewandt.

Moderne Fenster müssen – um einbruchssicher ausgeführt zu sein – gegen all diese Einbruchsmethoden möglichst gut geschützt werden.

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