Energieeinsparverordnung

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Energiesparverordnung: Klare Regeln – Deutschland auf dem Weg zum Energiesparland

Mit der Energiewende ist Deutschland in der Welt ein Vorreiter im Bereich der Energieeffizienz und der regenerativen Energieerzeugung. Ein wichtiger Bestandteil des Energiekonzepts, das die damalige Bundesregierung im Jahr 2010 beschlossen und die nachfolgende Regierung bekräftigt hat, ist neben der Stromproduktion die Sanierung des Gebäudebestands.

Denn hier werden bis zu 40 Prozent der Energie in Deutschland verbraucht. Rund ein Drittel der Emissionen an klimaschädlichem CO2 entstehen hier. Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland „klimaneutral“ sein. Das funktioniert nur, wenn die energetischen Anforderungen an die Gebäude steigen.

Energieeinsparverprdnung EnEv © marco2811, fotolia.com
Energieeinsparverprdnung EnEv © marco2811, fotolia.com

Von der Wärmeschutzverordnung zur Energieeinsparverordnung

Wird heute ein Gebäude errichtet, muss es die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen. Die aktuelle Fassung – die so genannte EnEV 2014 – trat im Mai 2014 in Kraft. Sie regelt unter anderem, wie groß der Wärmeverlust über die Wände und die anderen Bauteile des Hauses sein darf oder welche Heizsysteme in einem Gebäude verwendet werden dürfen. Durch die Verpflichtung, die Heizungsrohre im Keller und die oberste Geschossdecke zu dämmen sowie sehr alte Heizkessel auszutauschen, macht sie zudem erste konkrete Vorgaben für Bestandsgebäude.

Die EnEV 2014 ist als bislang letzte Stufe der bisherige Höhepunkt des Weges zu mehr Effizienz im Gebäudebereich. Die erste Energieeinsparverordnung stammt aus dem Jahr 2002. In ihr wurden die Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagenverordnung zu einer einheitlichen gesetzlichen Vorgabe zusammengefasst. Neu war bei der EnEV 2002 die Einführung des Gebäudeenergieausweises, der es Kaufinteressenten und Mietern leichter machen soll, die energetische Qualität eines Gebäudes nachzuvollziehen. In den Fassungen der Jahre 2007, 2009 und 2014 wurden die Vorgaben für die energetische Qualität im Neubau immer weiter verschärft, sodass ein heute errichtetes Gebäude ein wahres Energiesparwunder ist.

Die der EnEV vorausgegangene Wärmeschutzverordnung hatte ihren Ursprung übrigens in der Energiekrise der 1970er Jahre. Damals war es die Einsparung von Brennstoff vor dem Hintergrund mangelnder Verfügbarkeit, die das Energiesparen notwendig machte. Heute sollen durch die höhere Effizienz die CO2-Emissionen gesenkt werden, um so dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Wintergarten mit Pultdach © GLALUM Glas + Aluminium GmbH
Energieeffizienz ist auch Wintergarten wichtig © GLALUM Glas + Aluminium GmbH

Wintergärten stehen in dieser Tradition

Als Teil des Hauses müssen sich somit auch Wintergärten nach den Vorgaben der EnEV richten. Denn nur so ist sichergestellt, dass die gesamte Immobilie die hohe energetische Qualität und somit die niedrigen geforderten Verbrauchswerte erreichen kann.

Wintergarten: Die Nutzung bestimmt den zulässigen U-Wert
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