Wie sieht ein optimaler Einbruchschutz bei Außentüren aus?

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Der Einbruchschutz ist eine der zentralen Aufgaben, die eine Außentür leisten muss. Dabei weisen Haustüren und Terrassentüren unterschiedliche Merkmale auf, wie der Einbruchschutz gewährleistet ist.

Fenster Einbruch © photographee.eu, fotolia.com
Fenster Einbruch © photographee.eu, fotolia.com

Terrassentüren entsprechen bei den Schutzmaßnamen den Fenstern eines Hauses. Schließlich sind sie identisch aufgebaut. Der Einbruchschutz ist daher eine Kombination aus Pilzkopfzapfen, einer durchwurfsicheren Verglasung und einem abschließbaren Türgriff. Die Pilzkopfzapfen verhindern, dass sich die Fenstertür aufhebeln lässt. Damit ist die häufigste Einbruchsmethode unterbunden. Das durchwurfsichere Glas erschwert es, die Verglasung zu zerstören.

Fenster mit Pilzkopfzapfen © WERU GmbH
Balkontür mit Pilzkopfzapfen © WERU GmbH

Gelingt es doch und ist für den Einbrecher der Türgriff erreichbar, ist dieser dann im abgeschlossenen Zustand nicht zu öffnen. Auch wenn sich jede Fenstertür grundsätzlich mit dem richtigen Werkzeug öffnen lässt, dauert der Einbruchversuch für einen normalen Einbrecher unverhältnismäßig lange und wird daher in den meisten Fällen abgebrochen.

Fenstergriff abschliessbar © thombach, fotolia.com
Türgriff abschliessbar © thombach, fotolia.com

Bei Schiebetüren als Terrassentür gibt es zusätzlich noch eine weitere und sehr einfache Art des Einbruchschutzes: Eine passend zugeschnittene Metallstange, die in die Laufschiene gelegt wird, verhindert, dass sich die Tür aufschieben lässt – selbst wenn sie vorab erfolgreich entriegelt wurde.

Schiebetür Einbruchschutz: Schiene blockieren
Schiebetür Einbruchschutz: Schiene blockieren
Haustür Einbruch © skatzenberger, fotolia.com
Haustür Einbruch vermeiden durch sichere Türsysteme © skatzenberger, fotolia.com

Bei einer Haustür zeichnet sich der Einbruchschutz durch eine stabile Konstruktion, eine feste Verankerung in der Wand, ein Schloss mit hohen Sicherheitsstandards und einer mehrfachen Verriegelung aus. Der Schließzylinder des Schlosses ist speziell gegen Herausziehen und Aufbohren geschützt.

Moderner Profilzylinder © Schüco International KG
Moderner Profilzylinder © Schüco International KG

Die Türbänder sind besonders stabil ausgeführt und bieten ebenfalls Schutz gegen Aufhebeln. An der Bandseite greifen beim Schließen der Tür spezielle Zapfen in den Türrahmen hinein. Und auf der Schlossseite sorgen mehrere Verriegelungsbolzen – beispielsweise drei – dafür, dass die Tür fest verschlossen ist. Auf diese Weise ist für einen Einbrecher der Einbruchsversuch über die Haustür besonders unattraktiv.

Ein wichtiger Aspekt beim Einbruchschutz der Haustür ist auch die Beleuchtung des Eingangsbereichs. Ist der EIngang hell erleuchtet, können Einbrecher nicht ungestört arbeiten. Die Gefahr entdeckt zu werden ist zu groß und in den meisten Fällen wird von einem Einbruchsversuch Abstand genommen. Dank moderner Bewegungsmelder muss der Eingangsbereich nicht die ganze Nacht hindurch dauerhaft beleuchtet sein. Die Sensoren nehmen selbst kleine Bewegungen wahr und schalten dann automatisch das Licht an. Durch eine richtig konstruierte Haustür und die passende Beleuchtung ist somit im Eingangsbereich eine hohe Sicherheit gewährleistet.

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