Außentüren: Worauf ist beim Einbau zu achten?

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Der Einbau neuer Außentüren muss in jedem Fall fachgerecht ausgeführt werden. Das ist mehr als nur eine banale Weisheit. Denn nur der fachgerechte Einbau stellt sicher, dass die neuen Türen einwandfrei funktionieren und Wärme- und Einbruchsschutz in optimaler Weise gewährleistet sind. Wichtige Aspekte beim Einbau von Außentüren sind dabei die Ausrichtung in der Mauerwerksöffnung und die richtige Verankerung in der Wand. Bei der Ausrichtung ist sowohl bei der Haus- aus auch bei der Balkon- und Terrassentür darauf zu achten, dass die Bauelemente lotrecht eingebaut werden.

Überlassen Sie den Einbau Ihrer Tür lieber einem Profi
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Zunächst werden die Rahmen der neuen Türen in der Horizontalen ausgerichtet. Hier würde ein schiefer Einbau direkt ins Auge fallen, was aus bauphysikalischer Sicht allerdings noch das geringste Problem wäre. Danach wird der Türrahmen senkrecht ausgerichtet, sodass er absolut gerade steht und nicht nach innen oder außen abkippt. Stünde die Tür nicht ganz im Lot, so würde es optisch eventuell auf den ersten Blick gar nicht so sehr auffallen. Im Extremfall fiele eine nach außen geneigte Tür, die nach innen öffnet, allerdings immer von alleine zu, während eine zu weit nach innen geneigte Tür mit dem Türblatt über den Boden schleifen würde und sich somit überhaupt nicht öffnen ließe.

Tür Installation: Ausrichtung © Kadmy, fotolia.com
Tür Installation: Richtige Ausrichtung © Kadmy, fotolia.com

Ist die Tür richtig ausgerichtet, erfolgt die Verankerung im umliegenden Mauerwerk. Dazu werden Mauerwerksanker verwendet. Der Türrahmen wird in den Seiten durchgebohrt, der Mauerwerksanker dann in der Laibung der Öffnung befestigt. Diese Verbindung muss absolut fest sein, denn sie bestimmt, wie stabil die Tür in der Mauerwerksöffnung sitzt. Für den Einbruchschutz ist das ein entscheidender Faktor.

Tür Installation und Verankerung © Kadmy, fotolia.com
Tür Installation und Verankerung © Kadmy, fotolia.com

Für den Wärmeschutz ist hingegen die Abdichtung der Fuge wichtig, die zwischen Türrahmen und Mauerwerk entsteht. Diese muss luftdicht ausgeführt werden, damit das Türelement den höchsten energetischen Standards entsprechen kann. Für diese Aufgabe gibt es am Markt verschiedene Dichtbänder, die die Luftdichtheit an dieser Schwachstelle des Bauteils gewährleisten. Ist die Fuge zwischen Bauteil und Wand nicht optimal ausgeführt, bestehen übrigens größere Probleme, als nur, dass Wärme an dieser Stelle aus dem Inneren nach außen verloren geht.

Der Übergang vom Mauerwerk zum Bauteil birgt immer die Gefahr einer Wärmebrücke. Das sind alle Stellen in der Fassade, an denen mehr Energie nach außen verloren geht als über die restlichen Flächen. In der Folge kühlt sich die Innenseite der Wärmebrücke stark ab. So kann sich hier Feuchtigkeit aus der warmen Raumluft niederschlagen. Dann kann sich im schlimmsten Fall Schimmel bilden, der negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Bewohner hat.

Interessant ist beim Einbau von Haustüren auch der Bereich der Türschwelle. Bei Neubauten sollte der Boden, auf dem sie ausgeführt wird, nicht aus einer durchgehenden Betonplatte bestehen, die bis in den Außenbereich reicht. Vielmehr ist es wichtig, dass der Boden des äußeren Zugangs von dem Boden im Inneren des Hauses thermisch getrennt ist, beispielsweise durch einen Dämmstoffstreifen. Ansonsten würde der Boden ebenfalls als Wärmebrücke wirken. Bei Altbauten muss diese unter Umständen in Kauf genommen werden, um einen zu großen Aufwand bei der Nachrüstung zu vermeiden.

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