Haustür Geschichte

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Die Geschichte der Haustür: von Fell und Holz zum modernen Bauelement

Alte Holztür © motorradcbr, fotolia.com
Antike Holztür © motorradcbr, fotolia.com
Die eigene Privatsphäre vor den äußeren Einflüssen zu schützen. Dieses Bestreben ist fast so alt, wie die Menschheit selbst. In der Geschichte finden sich in jeder Epoche vielfältige Vorgänger der heutigen Haustüren, auch bereits in grauer Urzeit. Die Ziele entsprechen dabei bereits den Anforderungen, die Außentüren auch heute noch leisten müssen:

  • Zuverlässiger Schutz vor Wind und Wetter
  • Schutz vor dunklen Gesellen

Tierfelle schützen vor der Witterung

Kalte Winde und Feuchtigkeit – diese zuverlässig abzuhalten erkennt man beispielsweise in den Behausungen von Nomadenvölkern. Hier handelt es sich zwar nicht um Häuser, sondern um Zelte. Allerdings zeigt sich hier, dass Tierfelle und textile Materialien bereits dazu dienen können, die Kälte aus dem Heim zu halten. Nur einen besonders hohen Schutz gegen Einbrecher bieten sie nicht.

So entstanden daher sehr früh bereits Türen aus Holz, wie ein Blick in die Antike zeigt. Holz bot sich dabei als ideales Material an. Es ist sehr stabil und dabei leicht zu verarbeiten. Durch innenliegende Riegel lässt sich der Zugang in ein Gebäude zuverlässig versperren.

Die Geschichte der Haustür
Die Geschichte der Haustür

Die Tür wird zum Gestaltungselement

Im Laufe der Jahrhunderte blieb Holz lange Zeit das einzige Material, das für Hauseingänge genutzt wurde. In Epochen wie dem Barock oder der Renaissance wurden die Hauseingänge reich verziert. Bei alten Häusern aus dieser Zeit oder auch an zahlreichen Kirchen kann man solche kunstvollen Portale auch heute noch sehen. Der gestalterische Faktor der Außentür war erkannt.

Neue Materialien verbessern die Eigenschaften

Im 20. Jahrhundert kamen schließlich auch weitere Materialien auf, die für Haustüren verwendet werden konnten. Kunststoffe und Aluminium boten Materialalternativen, die sich letztlich auch durchgesetzt haben. Vor allem Aluminium war noch robuster und dauerhafte als Holz, so dass es beispielsweise in den 1970er-Jahren gerne für die Konstruktion von Außentüren eingesetzt wurde.

Die Ansprüche an den Wärmeschutz kommen hinzu

Ein klassischer Aufbau einer alten Aluminiumtür ist beispielsweise ein Rahmen aus dem Metall, der eine Drahtverglasung beinhaltet. Ohne Frage ist dies robust und bietet einen guten Einbruchschutz. Allerding leistet eine solche Tür kaum einen Widerstand, um Wärmeverluste zu vermeiden. Seit der Energiekrise in den 1970er-Jahren wurde der Wärmeschutz allerdings zunehmend wichtiger. So haben sich die Hersteller bei der Entwicklung der Außentüren auf diese Herausforderung eingestellt.

Türblätter und Rahmen wurden zunehmend besser gedämmt. Die thermische Trennung wurde erfunden, um bei Aluminiumtüren die Wärmeleitfähigkeit des Metalls herabzusetzen. Und auch der Aufbau der Rahmen wurde filigraner und weist luftgefüllte Kammern auf, die einen hohen Dämmwert erzeugen. So entstanden schließlich die modernen Bauelemente, die Außentüren heute sind.

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