Haustür Geschichte

Teilen:

Die Geschichte der Haustür: Von Fell und Holz zum modernen Bauelement

Alte Holztür © motorradcbr, fotolia.com
Antike Holztür © motorradcbr, fotolia.com
Die eigene Privatsphäre vor den äußeren Einflüssen zu schützen – Dieses Bestreben ist fast so alt wie die Menschheit selbst. In der Geschichte finden sich in jeder Epoche vielfältige Vorgänger der heutigen Haustüren seit der Mensch in überdachten Räumen lebt.. Die damaligen Ziele entsprechen dabei bereits den Anforderungen, die Außentüren auch heute noch leisten müssen:

  • Zuverlässiger Schutz vor Wind und Wetter
  • Schutz vor wilden Tieren und Einbrechern

Tierfelle schützen vor der Witterung

Tierfelle dienten als erster Schutz vor kalten Winden und Feuchtigkeit und wurden verwendet, um die Zelteingänge der Nomaden zu verschließen . Lediglich der Einbruchschutz sowie der damals noch wichtige Schutz vor dem Eindringen von wilden oder gefährlichen Tieren konnte hiermit nicht geleistet werden. Mit den ersten sesshaft lebenden Menschen entstanden dauerhafte Wohnstätten.

Die Hütten aus Flechtwerk, Holzpfosten und Lehm wurden anfangs mit Flechtgittern verschlossen, später folgten Türen aus Holz. Stabil und leicht verarbeitbar, boten erste Holztüren, die sich über einen Riegel von innen verschließen ließen, einen erweiterten Schutz. Eine der ältesten bekannten Türen in Europa wurde in der Schweiz gefunden und ist mehr als 5.000 Jahre alt.

Die Geschichte der Haustür
Die Geschichte der Haustür
Tipp: Ganz einfach bis zu 30% sparen: Preise von Türen-Fachbetrieben vergleichen und sparen

Die Tür wird zum Gestaltungselement

Im Laufe der Jahrhunderte blieb Holz lange das einzige Material, das für die Sicherung von Hauseingängen genutzt wurde. In Epochen wie dem Barock oder der Renaissance wurden die Hauseingänge reich verziert, mit der Zeit wurde die Haustür auch zum Zeichen des Wohlstands der Hausbewohner.Bei heut noch vorhandenen Häusern aus dieser Zeit sowie an zahlreichen Kirchen kann man solche kunstvollen Portale heute noch sehen. Der gestalterische Faktor der Außentür war erkannt.

Neue Materialien verbessern die Eigenschaften

Im 20. Jahrhundert kamen weitere Materialien auf, die für Haustüren verwendet werden konnten. Kunststoffe und Aluminium boten Materialalternativen, die sich letztlich auch durchgesetzt haben. Vor allem Aluminium war noch robuster und dauerhafter als Holz, so dass es beispielsweise in den 1970er-Jahren gerne für die Konstruktion von Außentüren eingesetzt wurde.

Moderne Haustüren sind heute vorwiegend aus den Materialien Aluminium, Kunststoff und Holz sowie in vielseitigen Materialkombinationen gefertigt. Glasfüllungen aus wärmegedämmtem Glas sorgen für eine attraktive Optik und mehr Licht im Eingangsbereich.

Die Ansprüche an den Wärmeschutz kommen hinzu

Seit im Jahr 1977 die erste Wärmschutzverordnung verabschiedet wurde, sind die Anforderungen an die Wärmedämmung der Haustür ständig gestiegen. Der in den 1970er Jahren klassische Aufbau einer alten Aluminiumtür mit einem Rahmen aus dem Metall und Einfach-Drahtverglasung ist heute längst nicht mehr zeitgemäß und bietet zwar Sicherheit, aber kaum Wärmeschutz. Die Hersteller haben sich bei der Entwicklung der Außentüren auf die wachsenden Anforderungen eingestellt:.

Türblätter und Rahmen wurden zunehmend besser gedämmt. Die thermische Trennung wurde entwickelt, um bei Aluminiumtüren die Wärmeleitfähigkeit des Metalls herabzusetzen. Und auch der Aufbau der Rahmen wurde filigraner und weist luftgefüllte Kammern auf, die einen hohen Dämmwert erzeugen. Diese Technologie wird heute ebenso bei Haustüren aus Kunststoff eingesetzt. Glaseinsätze bestehen aus mehrschichtigem Isolierglas. So entstanden die modernen Haustüren, die heute U-Werte von 0,8 W/m²K oder weniger aufweisen.

Außentür mit thermischer Trennung
Außentür mit thermischer Trennung
bis zu 30% sparen

Angebote für Haustüren
von regionalen Händlern

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos

Tipp: Jetzt zum Newsletter anmelden

Erhalten Sie die wichtigsten News monatlich aktuell und kostenlos direkt in Ihr Postfach
Ihre Email-Adresse wird nur für den Newsletterversand verwendet Datenschutzerklärung

Artikel teilen: