Haustür Schallschutz

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Haustüren Schallschutz: Hoher Rw-Wert für ein ruhiges Wohnumfeld

Ruhige Wohnräume, in denen das Abschalten vom Alltag möglich ist und die Außenwelt ausgeschlossen ist – Das ist das Ziel von so ziemlich jedem Eigenheimbesitzer. Damit im Hausinneren die gewünschte Ruhe herrscht, müssen Geräusche von außen durch gut schallgedämmte Außenbauteile ferngehalten werden. Wie beim Wärmeschutz auch, tragen die Fenster und die Außentüren als schwächste Stelle der Gebäudehülle durch ihre Konstruktion entscheidend dazu bei, dass Verkehrslärm, der Lärm spielender Kinder oder andere Alltagsgeräusche abgemildert werden.

Fenster Strassenlaerm ©  K. U. Häßler, fotolia.com
Straßenlaerm aussperren © K. U. Häßler, fotolia.com

Schallübertragung von Außen nach Innen
Schall wird auf zwei Wegen übertragen, man unterscheidet dabei Luftschall und Körperschall. Der Luftschall breitet sich über die Luft aus, treffen die Schallwellen auf ein festes Element, wie zum Beispiel eine Außenwand wird er zum Teil reflektiert. Der im Bauteil verbleibende Rest der Schallenergie versetzt es in Schwingung – aus dem Luftschall wird Körperschall. Dieser wiederum tritt auf der anderen Seite des Bauteils als Luftschall aus. Um den wiederaustretenden Luftschall so gering wie möglich zu halten, werden für die Schalldämmung verschiedene Grundprinzipien umgesetzt:

  • Schwere massive Konstruktionen
  • Dichte Anschlüsse und Falzausbildungen bei Türen und Fenstern
Tipp: Ein guter Schallschutz entsteht nur dann, wenn alle Bauteile aufeinander abgestimmt sind. So ist der schalldämmende Wirkung einer Haustür nur so gut wie die der angrenzenden Bauteile, zum Beispiel der Außenwände und der Anschluss zwischen den Bauteilen.

Zusammenspiel der Komponenten

Ein guter Schallschutz ist das Ergebnis mehrerer Komponenten, die bei einer Außentür zusammenspielen müssen:

  • Material
  • Füllungen
  • Dichtungen
  • Schallschutzglas
  • Einbau
Schallschutz bei Türen: Ein Zusammenspiel verschiedener Komponenten
Schallschutz bei Türen: Ein Zusammenspiel verschiedener Komponenten

Grundsätzlich können die klassischen Türbaumaterialien so verarbeitet werden, dass ein hohes Schalldämmmaß erzielt wird. Dies wird entweder durch die natürlich hohe Dichte erreicht oder durch zusätzliche konstruktive Maßnahmen erreicht. Der Schallschutz, den die Konstruktionsmaterialien ohnehin bereits aufweisen, lässt sich durch verschiedene schalldämmende Füllungen, die in das Türblatt sowie den Rahmen mit eingebaut werden, noch einmal erhöhen.

Moderne Haustür © Matthias Buehner, fotolia.com
Moderne Haustür bieten in der Regel guten Schallschutz © Matthias Buehner, fotolia.com
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Wichtig für den Schallschutz ist, dass die Tür dicht schließt und auch alle Glaseinsätze mit entsprechend hochwertigen Dichtungen gelagert sind. Fenstertüren und Haustüren mit hohem Schalldämmwert weisen mehrere Dichtungsebenen auf. Bei Haustüren ist eine absenkbare Bodendichtung ein Element, das sich positiv auf den Schallschutz auswirkt.

Die Dichtungen sind wichtig für den Wärmeschutz und den Lärmschutz
Die Dichtungen sind wichtig für den Wärmeschutz und den Lärmschutz

Damit der Schall nicht durch die Anschlussfugen zwischen Blendrahmen und Außenwand dringt, müssen die Anschlussfugen fachgerecht und dicht ausgeführt werden. Sicherheit für eine ordnungsgemäß eingebaute Tür, die allen Anforderungen entspricht bietet der Einbau nach RAL-Montage durch einen qualifizierten Fachbetrieb.

Querschnitt Haustür aus Holz und Alumnium ©  Internorm International GmbH
Querschnitt Haustür aus Holz und Alumnium: Gute Dämmung und hoher Schallschutz © Internorm International GmbH

Die Verglasung ist die letzte Komponente, die den Schalldämmwert einer Tür mitbestimmt. Spezielle Schallschutzverglasungen haben einen sehr hohen Glasanteil. Das Material hat somit ebenfalls wieder eine sehr hohe Dichte, die Schallwellen mindert.

Hoher Rw-Wert bedeutet guter Schallschutz

Der Schalldämmwert einer Tür wird durch den so genannten Rw-Wert angegeben. Das bewertete Schalldämmmaß Rw wird durch eine Prüfung nach bestimmten DIN Normen im Labor ermittelt und in [dB] angegeben. Je höher der Rw-Wert ist, umso besser ist die schalldämmende Wirkung der Tür. Jede Außentür sollte mindestens einen Rw-Wert von 27 aufweisen. Das bedeutet, dass die Tür im eingebauten und betriebsfertigen Zustand die Außengeräusche um 27 Dezibel mindert. Extrem schalldämmende Türen können die Außengeräusche sogar um bis zu 45 Dezibel mindern. In der DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ sind verschiedene Schallschutzklassen angegeben, die jeweils unterschiedliche Anforderungen erfüllen:

Schallschutz

Klasse (SSK)

Bau-Schall

dämmmaß Rw,R (dB)

Prüf-Schall

dämmmaß Rw,P (dB)

Angrenzende Bauteile Rw (dB) Einbau

bedingungen

1 25 – 29 min. 32 min. 35
2 30 – 34 min. 37 min. 40 Anschlussfugen beigeputzt oder versiegelt
3 35 – 39 min. 42 min. 45 Wie SSK 2 mit vollständig hinterfüllter Fuge
Tipp: Maßgeblich für den tatsächlichen Schallschutz einer Außentür ist das Bau-Schalldämmmaß, dass durch einen Aufschlag von pauschal 5 dB Umgebungsbedingungen wie Schallnebenwege und Montagetoleranzen mitberücksichtigt.
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