Fenstermarkise

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Fenstermarkisen – ein flexibler Sonnenschutz

Bei vielen Bürofenstern zählen sie zum Standard, und auch in Wohnimmobilien werden sie immer beliebter. Gemeint sind Fenstermarkisen, die auch als Vertikal- oder Senkrechtmarkisen angeboten werden. Sie bieten einen flexiblen Sicht- und Sonnenschutz und ermöglichen es, die Sonneneinstrahlung sehr genau zu dosieren; dazu sehen Sie außerdem auch sehr dekorativ aus.

Fenstermarkisen werden direkt in den Fensterrahmen eingepasst, wobei das Markisentuch bei diesen Modellen senkrecht von oben nach unten verläuft. Im eingefahrenen Zustand wird das Markisentuch in einer Kassette eingerollt gelagert, die je nach Hersteller in unterschiedlichen Formen und Farben erhältlich ist. Die Markisen können wahlweise außen am Fenster(rahmen) angebracht werden oder an der Innenseite.

Außenliegende Fenstermarkisen

Außen angebrachte Fenstermarkisen bieten den Vorteil, dass das Fenster unabhängig von der Markise und der Position des Tuchs bedient werden kann. Allerdings sind außenliegende Fenstermarkisen der Witterung ausgesetzt und müssen daher windstabil ausgeführt werden. Das lässt sich beispielsweise durch in der Fensterlaibung oder der Fassade angebrachte, parallel verlaufende Führungsschienen realisieren, die das Tuch in jeder Position straff spannen. Zusätzliche Spannung und Stabilität wird durch das Ausfallprofil erreicht, das gleichzeitig als Gewicht fungiert und sicherstellt, dass das Markisentuch sich immer gleichmäßig auf und ab bewegen kann.

Besonders windstabil sind außenliegende Fenstermarkisen, bei denen nicht nur das Ausfallprofil in einer Schiene geführt wird, sondern das gesamte Markisentuch. Dieses setzt spezielle seitliche Führungsschienen voraus, die deutlich größer ausgeführt sein müssen, dafür sind diese Fenstermarkisen in jeder Position besonders stabil. Und nicht nur das: da das Markisentuch rundum eingefasst ist, ist ein seitlicher Lichteinfall ausgeschlossen. Die Markise schützt damit besser vor ungewollter Sonneneinstrahlung als Modelle, bei denen nur das Ausfallprofil geführt wird.

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Wintergarten Vertikalmarkise © maho,stock.adobe.com
Außenliegende Fenstermarkisen sind dauerhaft Wind und Witterung ausgesetzt, daher lohnt es sich, in Qualität zu investieren und einen erfahrenen Fachbetrieb mit der Montage zu beauftragen © maho,stock.adobe.com

Eine dritte Möglichkeit stellen Fenstermarkisen mit Drahtseilführung dar. Bei diesen Modellen wird das Ausfallprofil mit verdeckten Ösen an einem Drahtseil geführt, das mit einem speziellen Federsystem in jeder Position auf Spannung gehalten wird. Das ist wichtig, denn nur an straffen Drahtseilen kann das Markisentuch einfach und ohne Kraftaufwand in der Höhe verändert werden. Fenstermarkisen mit Drahtseilführung sind im Vergleich zu den beiden anderen Varianten mit Führungsschienen einfacher zu montieren und erfordert weniger Bohrungen in der Fassade.

Neben geführten Fenstermarkisen kommen an vielen Gebäuden Fallarmmarkisen zum Einsatz. Bei diesen Modellen ist das Markisentuch auf zwei parallelen Fallarmen befestigt, die das Tuch halten und aufspannen. Die Fallarme aus Metall sind an der Kassette und an der Fassade befestigt, sodass das Tuch nicht direkt an der Scheibe entlanggeführt wird, sondern je nach Position der Fallarme in einem Winkel von bis zu 140° zur Fassade. Damit ermöglichen Fallarmmarkisen es, den Raum wirkungsvoll vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und dennoch den Sichtbereich nach draußen nicht oder nur wenig einzuschränken. Entscheidend ist hierfür neben dem Winkel die Länge der Fallarme, denn je länger diese sind, desto mehr Schutz vor der Sonne bietet die Markise.

Fallarmmarkise © ifeelstock, stock.adobe.com
Fallarmmarkisen bieten Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung von oben und schränken dabei den Sichtbereich nur wenig ein © ifeelstock, stock.adobe.com

Eine Markisolette stellt eine Verbindung einer Senkrecht- und Fallarmmarkise dar: Der untere Teil der Markise ist als Fallarmmarkise ausgeführt, das Tuch wird also durch die Fallarme in einem Winkel von z. B. 140° vom Fenster weggeführt. Der obere Markisenteil verläuft parallel zum Fenster und zur Fassade und bietet damit maximalen Sonnenschutz oder kaschiert Teile der Fassade. Markisoletten sind sehr dekorativ und eignen sich selbst für große Fensterflächen.

Innenliegende Fenstermarkisen

Ist ein außenliegender Sonnenschutz nicht möglich oder gewünscht, kann eine Fenstermarkise auch von der Innenseite montiert werden. Damit allerdings die innenliegende Fenstermarkise die Funktion des Fensters nicht einschränkt, sollte sie direkt auf dem Fensterrahmen montiert werden. Dazu müssen nicht unbedingt Löcher in den Fensterrahmen gebohrt werden, denn viele Hersteller bieten Befestigungssets an, mit denen die Kassette am oberen Fensterrand fixiert und die Führungsschienen seitlich auf dem Rahmen fixiert werden können.

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