Zugluft stoppen

Teilen:

Zugluft stoppen: So stoppen Sie zugige Luft im Haus

Wenn es bei geschlossenen Fenstern und Türen zieht, fühlt sich das schon bei leichtem Luftzug nicht nur unangenehm an, sondern kostet auch Energie. Grund für den unangenehmen Luftstrom sind in den meisten Fällen undichte Fenster oder Türen. Die Ursache liegt entweder im Anschluss zwischen Fenster bzw. Tür und Wand oder auch in Dichtungsproblemen zwischen Flügel und Rahmen.

Ursachensuche – Woher kommt die Zugluft?

Um den Durchzug in der Wohnung zu beseitigen, muss zuerst die Ursache gefunden werden. Erst dann lassen sich Maßnahmen ergreifen, um die Zugluft zu stoppen. Dafür gibt es verschiedene und recht simple Methoden:

  • Alle Fenster und Türen werden mit einer brennenden Kerze abgegangen. Dort, wo die Flamme flackert, zieht es höchstwahrscheinlich durch die Ritzen.
  • Ist der Übeltäter ermittelt, ist es hilfreich, den Rahmen, bzw. die Anschlussfuge mit einem befeuchteten Finger abzufahren. So lässt sich der Luftzug leicht erspüren.
  • Um die Fensterdichtung zwischen Flügel und Blendrahmen zu prüfen, dient ein Blatt Papier als einfache Prüfmethode. Dieses wird auf den Rahmen gelegt, anschließend wird das Fenster geschlossen. Bei einer intakten Dichtung sitzt das Papier fest, lässt es sich herausziehen, ist an dieser Stelle die Dichtung beschädigt und sollte erneuert werden.
Undichte Fenster sind häufig der Grund wenn es nicht richtig warm wird
Undichte Fenster sind häufig der Grund wenn es nicht richtig warm wird
Alte, undichte Fenster © Ingo Bartussek, stock.adobe.com
Gerade in Altbauten ist Zugluft durch undichte Fenster ein häufiges Problem © Ingo Bartussek, stock.adobe.com
bis zu 30% sparen

Attraktive Angebote
für neue Fenster

  • Top Preise
  • Starke Marken
  • Qualifizierte Anbieter
  • Unverbindlich

Fensterdichtungen erneuern

Gerade bei älteren Fenstern in Altbauten sind häufig poröse Dichtungen verantwortlich für die Zugluft. Zwar besteht – je nach Fensterkonstruktion – die Möglichkeit, die Dichtungen bei Holz oder Aluminiumfenstern selbst zu ersetzen, die besten Ergebnisse liefert jedoch eine Aufarbeitung durch den Fensterfachbetrieb. Ob sich diese Investition lohnt oder ob ein Austausch der Fenster die bessere Lösung ist, hängt vom Alter und Zustand der Fenster ab und wird durch den Fachbetrieb beurteilt. Bei Kunststofffenstern und modernen Fenstern mit werkseitig eingebauten Gummidichtungen bringt es wenig, selbst Hand anzulegen. Hier muss auf jeden Fall der Fachmann ran.

Neue Dichtungen können die Zugluft stoppen
Neue Dichtungen können die Zugluft stoppen
Schnell und effektiv alte Fenster abdichten
Schnell und effektiv alte Fenster abdichten
Tipp: Um Dichtungen lange geschmeidig zu halten und Zugluft zu vermeiden, empfiehlt es sich, diese etwa einmal jährlich mit Grafit oder einem speziellen Pflegemittel zu behandeln.

Undichtigkeiten an der Anschlussfuge

Zieht es durch die Fuge zwischen Rahmen und Mauerwerk, bzw. Außenwand, ist die dort eingebrachte Dichtung beschädigt. Bei neueren Fenstern ist dies ein Kompriband, das zwischen Fensterlaibung und Rahmen eingezogen wird. Die übrige Stoßfuge wird mit Bauschaum ausgesprüht und anschließend mit Acryl, Silikon oder Mörtel abgedichtet. Diese Fugenabdichtungen zählen zu den Wartungsfugen, die arbeiten und deshalb regelmäßig erneuert werden.

Tipp: Schäden an der Anschlussfuge sollte ein Fachmann beheben und die Arbeiten nach den Richtlinien der RAL-Montage durchführen. Nur so ist im Anschluss eine entsprechende Dichtheit und Funktionsfähigkeit gewährleistet.

Reine Einstellungssache

Beim Neueinbau eines Fensters oder einer Tür muss der Flügel so justiert werden, dass er absolut gerade im Rahmen sitzt. Dazu sind am Bauteil selbst entsprechende Vorrichtungen vorhanden. Im Laufe der Zeit kann sich der Flügel durch die Witterung, Temperaturschwankungen oder mechanische Einwirkungen verziehen und wird undicht. Ist dies nur im geringen Maß der Fall, kann durch eine Neujustierung die Dichtheit wiederhergestellt und die Zugluft beseitigt werden.

Maßnahmen um Zugluft zu verhindern
Maßnahmen um Zugluft zu verhindern

Zugluft an der Tür

Zieht es an den Füßen, ist meist die untere Dichtung der Eingangstür die Ursache für die zugige Luft im Raum. Abhilfe schaffen hier entweder spezielle Türbodendichtungen aus Schaumstoff, die auf die Unterkante des Türflügels geklebt werden. Bei größeren Spalten dienen Bürstenleisten oder bei schwellenlosen Türen und glatten Böden Tür-Doppeldichtungen als Zugluftstopper.

Alte Haustür © fottoo, stock.adobe.com
Bei älteren Haustüren ist Zugluft ein häufiges Problem © fottoo, stock.adobe.com
Tipp: Eine weitere Ursache für Zugluft an der Tür kann ein falsch eingestellter Türflügel sein, der nicht korrekt in der Zarge sitzt. In diesem Fall kann das Problem durch eine Nachjustierung behoben werden.

Zugluft durch die Steckdose

In manchen Fällen kommt der Luftzug auch aus der Steckdose. Dies ist der Fall, wenn Kabelkanäle oder Leerrohre bei der Installation nicht vollständig und fachgerecht abgedichtet wurden. Durch die Kanäle dringt Luft von außen ein und tritt durch die Steckdose und in einigen Fällen sogar durch Schalter oder Verteiler wieder aus. Neben der Zugluft selbst kann an diesen Stellen auch Feuchtigkeit kondensieren und einen Nährboden für Schimmel bieten.

Tipp: Bereits bei der Installation von Dosen und Schaltern sollte auf eine Abdichtung der Kabelkanäle sowie die Verwendung luftdichter Steckdoseneinsätze geachtet werden. Nachträglich ist dies mit viel Aufwand verbunden.
bis zu 30% sparen

Angebote für Fenster
von regionalen Händlern

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos

Tipp: Jetzt zum Newsletter anmelden

Erhalten Sie die wichtigsten News monatlich aktuell und kostenlos direkt in Ihr Postfach
Ihre Email-Adresse wird nur für den Newsletterversand verwendet Datenschutzerklärung

Artikel teilen: