Fenster: Schutz gegen Witterungseinflüsse

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Holzfenster: Optimale Pflege und Schutz gegen Witterungseinflüsse

Holzfenster sind nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten bei vielen Nutzern hoch im Kurs und bestechen mit ihrer Optik. Der natürliche Rohstoff vermittelt eine besondere Natürlichkeit und Bodenständigkeit und wirkt nahezu lebendig. Nicht umsonst sind Holzfenster wichtiger Bestandteil bei der Renovierung denkmalgeschützter Gebäude. Die angenehm warme Haptik des Rohstoffs schafft im Gegensatz zur Kälte eines Aluminiumfensters einen gewissen Wohlfühlfaktor bei der Nutzung.

Fensterrahmen aus Holz: Eigenschaften
Fensterrahmen aus Holz: Eigenschaften

Damit Ihre Holzfenster optimal gegen äußere Einflüsse wie Regen, Schnee, Sonne und Kälte geschützt sind, sollten Sie ihnen die richtige Pflege zukommen lassen. In diesem Artikel erfahren Sie, mit welchen Pflegetipps Sie lange Freude an Ihren schönen Fenstern aus Holz haben und wie Sie die Fenster gegen Wind und Wetter schützen können.

Höchstleistung aus der Natur

Holzhaus mit Holzfenster © Alena Ozerova, stock.adobe.com
Holzfenster haben eine angenehme Haptik und schaffen eine Wohlfühlatmosphäre im eigenen Zuhause. © Alena Ozerova, stock.adobe.com

Der natürliche Rohstoff Holz bietet von Natur aus hervorragende Eigenschaften und hat daher traditionell einen festen Platz im Fensterbau. Aufgrund geringer Wärmeleitfähigkeit heizen sich Holzfenster bei Sonneneinstrahlung nicht auf. Neben der überzeugenden Wärmedämmung reguliert Holz die Luftfeuchtigkeit, indem es Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnimmt und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgibt. Eine Kondenswasserbildung am Holzfenster tritt somit kaum bis gar nicht auf. Auch der Bildung von Schimmel wird entgegengewirkt, was sich nicht zuletzt positiv auf Ihre Gesundheit als Wohnungsnutzer auswirkt.

Holzfenster: Regelmäßige Wartung der Fenster ist notwendig
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Schutz vor Witterungseinflüssen mit der richtigen Pflege

Die Zeiten, in denen Holzfenster in regelmäßigen Abständen ausgebaut, aufwendig abgeschliffen und lasiert werden mussten, gehören zum Glück der Vergangenheit an. Generell sind die Sorgen, Holzfenster seien besonders pflegeintensiv, heutzutage unbegründet. Neue Oberflächenverfahren und Pflegeprodukte machen moderne Holzfenster langlebig und beständig gegenüber Witterung. Davon abgesehen sollten jedoch sämtliche Oberflächen, die regelmäßiger Witterung ausgesetzt sind, ungeachtet ihres Materials einem regelmäßigen Pflegeprogramm unterzogen werden.

Holzfenster streichen © Milje Ivan, stock.adobe.com
Holzfenster streichen © Milje Ivan, stock.adobe.com

Intakte Bauteile

Bereits direkt nach dem Einbau der Holzfenster sollten Sie deren Zustand überprüfen. Selbst kleine Beschädigungen an der Materialoberfläche wie Macken oder Kratzer sollten jetzt ausgebessert werden. Auf diese Weise verhindern Sie, dass später Feuchtigkeit in das Holz eindringen kann und dort das Material langfristig schädigen kann.

Pflegen schützt vor Streichen

Wenn Sie Ihren modernen Holzfenstern eine regelmäßige Pflege zukommen lassen, können Sie sich einen neuen Anstrich meist sparen, oder wenigstens um einige Jahre hinauszögern. Die Pflege lässt sich ideal komfortabel und zeitsparend mit dem Putzen der Fenster kombinieren. Dabei gehen Sie wie folgt vor:

Fenster regelmäßig reinigen
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Holzfenster Schritt-für-Schritt pflegen

Benötigtes Material

  • Staubsauger bzw. weicher Besen
  • Weiches Tuch
  • Wasser
  • Naturseife
  • Spezielle Holzpflegemilch
  • ggf. Öl für die Beschläge bzw. Fett für die Dichtungen
  1. Entfernen von Staub und Fremdkörpern

    Entfernen Sie Staubpartikel und andere Fremdkörper mit einem Staubsauger und achten Sie darauf, die Holzoberfläche nicht zu verkratzen. Beim Abstauben mit einem Tuch sollten Sie äußerst vorsichtig vorgehen, um eventuelle Kleinstpartikel nicht zu verreiben und somit Kratzer hervorzurufen.

  2. Sanfte Reinigung

    Reinigen Sie sowohl den inneren und den äußeren Rahmen als auch den Fensterfalz mit ausreichend Wasser, einem milden Reiniger wie etwa natürlicher Seife und einem weichen Tuch. Sowohl aggressive, chemische Reiniger oder Scheuermittel wie auch harte Bürsten, Stahlwolle und Scheuerschwämme haben bei diesem Prozess nichts zu suchen, da es sonst zu irreparablen Schäden kommen kann.

  3. Reinigungsmilch für langanhaltenden Schutz

    Tragen Sie nach der Reinigung des Holzfensters eine speziell entwickelte Pflegemilch auf das Holz auf. Dieses Produkt erhalten Sie beispielsweise direkt vom Fensterhersteller, Ihrem Schreiner oder Tischler bzw. über den spezialisierten Fachhandel. Die Milch hält die Holzoberfläche lange frisch und schön und bildet einen Schutzfilm, der effektiv gegen Schmutz und Witterungseinflüsse schützt.

  4. Optional: ölen, fetten, überprüfen

    Bei dieser Gelegenheit können Sie auch die Beschläge der Fenster überprüfen und gegebenenfalls lockere Schrauben nachziehen. Auch können Sie die Beschläge im Anschluss ölen oder fetten, damit sich die Fenster leichtgängig öffnen und schließen lassen. Auch die Dichtungen der Holzfenster können Sie mit dem angemischten Seifenwasser reinigen und danach mit einem milden, harz- und säurefreien Fett einfetten. So verhindern Sie, dass die Dichtungen mit der Zeit porös und spröde werden.

Tipp: Entsprechend der Devise „Pflegen statt Streichen“ können Sie sich mit der richtigen Pflege einen neuen Anstrich für Ihre Fenster sparen, bzw. um einige Jahre hinauszögern.

Streichen: Lack oder Lasur?

Obwohl Sie mit der richtigen Pflege die Schönheit ihrer Holzfenster sowie deren Witterungsbeständigkeit lange erhalten können, kann der Zeitpunkt kommen, an dem ein neuer Anstrich unumgänglich ist. Dann stellt sich die entscheidende Frage: Lack oder Lasur?

Mit Lack Akzente setzen

Im Gegensatz zu anderen Fenstermaterialien können Sie Holzfenster mit zahlreichen Farben streichen – auf Wunsch auch innen wie außen mit unterschiedlicher Farbgebung. Mit Fensterlack in zahlreichen Farbvarianten können Sie somit auffallende Akzente im Eigenheim setzen. Beachten Sie jedoch, dass der Lack aufgrund seiner großen Dichte an Farbpigmenten eine blickdichte Oberfläche bildet. Details wie markante Holzmaserungen sind nach einer Behandlung mit farbigem Lack nicht mehr sichtbar. Beachten Sie bei der Auswahl eines Holzlacks, dass dieser auch für die Anwendung im Außenbereich geeignet ist, um den Schutz der Fenster vor Witterungseinflüssen sicherzustellen.

Unbehandelte Fenster werden zunächst mit einem Holzschutz behandelt. Nach der Trocknung und einem Zwischenschliff wird der Lack in mehreren Schichten auf die angeraute Oberfläche aufgetragen. Die Lackschicht sollten Sie dann in regelmäßigen Abständen erneuern. Weist die Lackschicht jedoch bereits Risse auf, durch die Feuchtigkeit eindringen kann, müssen Sie die alte Lackschicht vollständig entfernen und den oben beschriebenen Prozess wiederholen.

Holzfenster lackieren © Stockphoto-Graf, stock.adobe.com
Holzfenster lackieren © Stockphoto-Graf, stock.adobe.com

Ursprünglicher Look dank Lasur

Wenn Sie die ursprüngliche Holzoptik erhalten möchten, empfiehlt sich die Verwendung einer hochwertigen Holzschutzlasur. Diese enthält eine geringere Anzahl Pigmente und lässt so die natürliche Maserung des Holzes durchscheinen – bietet jedoch trotzdem einen langanhaltenden Wetterschutz über mehrere Jahre. Die Lasuren enthalten darüber hinaus einen UV-Schutz, um die Holzoberfläche effektiv vor der einstrahlenden Sonne zu schützen.

Fensterrahmen streichen © Jürgen Fälchle, fotolia.com
Fensterrahmen lasieren © Jürgen Fälchle, fotolia.com
Tipp: Vermeiden Sie bei Lacken und Lasuren sehr dunkle Farbtöne, da sich diese durch das Sonnenlicht stärker aufheizen und das darunter liegende Fenstermaterial somit stärker arbeitet.
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