Richtig lüften im Keller

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Insbesondere in sanierten Gebäuden, aber auch in Neubauten kann die Luftfeuchtigkeit im Keller leicht ansteigen. Schimmelbildung und Schäden der Bausubstanz sind die Folge. Die Lösung ist auch hier die richtige Lüftung. Der regelmäßige Luftaustausch sorgt für trockene und schimmelfreie Räume – immer vorausgesetzt, dass in baulicher Hinsicht kein Feuchteproblem besteht.

Schimmel nach Wasserschaden durch Rohrbruch im Keller, Entfeuchter © Robert Kneschke, stock.adobe.com
Feuchtigkeit im Keller lässt sich durch regelmäßiges Lüften häufig vermeiden © Robert Kneschke, stock.adobe.com
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Warum wird ein Keller feucht?

Dass es besonders im Keller schnell zu einem unangenehmen Anstieg der Luftfeuchtigkeit kommt, hat mehrere Gründe. So liegen Kellerräume ganz oder zumindest teilweise unter der Erde, was zu insgesamt niedrigeren Raumtemperaturen führt. Da kalte Luft weniger Wasserdampf speichern kann, setzt sich Feuchtigkeit an den Fenstern oder Wänden ab. Ist dieser Zustand von Dauer, entstehen genau dort Schimmelnester und ein muffiger Geruch. Wird der Keller zum Wäsche waschen genutzt oder ist eine Sauna mit Dusche verbaut, kommt es zu einem zusätzlichen Feuchteeintrag.

Feuchter fehlerhafter Kellerbau, Wasser steht im Keller © E. Adler, stock.adobe.com
Geschehen Fehler beim Kellerbau, kann das zu Feuchteschäden, bzw. einem dauerhaft feuchten Keller führen © E. Adler, stock.adobe.com

Ein ernstes Problem sind Baumängel wie eine unzureichende Abdichtung zum Erdreich. Von dort kann Feuchtigkeit in den Keller eindringen, Lüften hilft hier nur kurzfristig, da immer wieder unkontrolliert Wasser eindringt. Ist ein Keller aufgrund baulicher Mängel feucht, muss zuerst die Ursache gefunden und beseitigt werden.

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Die richtige Luftfeuchtigkeit im Keller

Welche Luftfeuchte für Kellerräume ideal ist und wie häufig gelüftet werden muss, hängt unter anderem von deren Nutzung ab sowie davon, ob es sich um einen unbeheizten oder beheizten Keller handelt.

  • Bei der Nutzung von Kellerräumen als Arbeits-, Hobby- oder Wohnräumen liegt die ideale/ Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 %.
  • Für die Lagerung von Lebensmitteln im Keller sollte die Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 65 % liegen.
  • Bei der Nutzung als Trocken- und Waschraum oder bei Kellern mit Sauna ist regelmäßiges Lüften besonders wichtig, um die feuchte Luft zuverlässig nach draußen zu transportieren.
Schiebefenster im Keller © tamas, stock.adobe.com
Wie und wann im Keller am besten gelüftet wird, hängt von der Jahreszeit, bzw. von den Außentemperaturen ab © tamas, stock.adobe.com

Keller lüften im Sommer

Dringt warme Luft in den kühlen Keller, schlägt sich an kalten Stellen Feuchtigkeit nieder. Grund dafür ist, dass kühle Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann. An heißen Tagen wird deshalb abends, bzw. nachts oder in den frühen Morgenstunden gelüftet, wenn die Außenluft abgekühlt ist und entsprechend wenig Wasser gespeichert ist. Gelüftet wird mit weit geöffneten Fenstern, idealerweise als Querlüftung für einen möglichst schnellen und umfassenden Luftaustausch für etwa 20 Minuten. Ein Hygrometer gibt Ihnen die Kontrolle über die aktuelle Luftfeuchtigkeit in der Außen- wie in der Raumluft.

Keller lüften im Winter

Anders als im Sommer wird im Keller dann am effektivsten gelüftet, wenn es im Keller wärmer ist als draußen. Ist es sehr kalt wird stoßgelüftet. Mehrmals täglich für 5 bis 10 Minuten. Bei milder Witterung dürfen Kellerfenster auch gekippt bleiben, allerdings nur dann, wenn es draußen trocken ist. Regnet es stark, sollte das Lüften verschoben werden, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in die Kellerräume gezogen wird. In unbeheizten Kellern, die zum Wäschetrocknen genutzt werden, kann auch das Dauerkippen sinnvoll sein. So wird die feuchte Luft aus der Wäsche ständig nach draußen abtransportiert und die Kondenswasserbildung wird vermieden.

Einfassung und Gitter am  Kellerfenster mit einer Pflasterzeile © ThomBal, stock.adobe.com
Ein Gitter schützt das offene Kellerfenster vor unerwünschten Eindringlingen © ThomBal, stock.adobe.com

Abhilfe bei Dauerfeuchte

Lässt sich die Feuchtigkeit im Keller auch durch regelmäßiges Stoßlüften nicht in den Griff bekommen und liegen keine Schäden an der Kellerabdichtung vor, kann die Raumluft durch folgende Maßnahmen verbessert werden:

  • Feuchteeintrag, zum Beispiel durch Wäschetrocknen vermeiden
  • Abdichtungen überprüfen, insbesondere die Dichtheit der Kellerfenster und Außentüren muss gewährleistet sein.
  • Einsatz eines Luftentfeuchters bei konstanten Werten über65 %

Sicherheit beim offenen Kellerfenster

Kellerfenster liegen in Bodennähe. Damit keine Nager oder auch Einbrecher hineingelangen können, sollten diese entsprechend gesichert sein, zum Beispiel mit kleinmaschigen Gittern oder einer einbruchsicheren Abdeckung des Kellerlichtschachts.

Lüften © gpointstudio, stock.adobe.com
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