Sprossenfenster

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Sprossenfenster: Ein Klassiker in moderner Optik

Sprossenfenster entstammen einer längst vergangenen Zeit, erfreuen sich allerdings nach wie vor immenser Beliebtheit. Denn unweigerlich kommt bei einem Sprossenfenster ein heimeliges Gefühl auf. Sie verleihen einem Gebäude eine klassische Optik und knüpfen an eine lange Tradition an. Früher eher eine Bauform, die den begrenzten technischen Möglichkeiten geschuldet war, sind sie heute eine beliebte Bauform, um dem Eigenheim einen besonderen Charme zu verleihen.

Haus mit Sprossenfenster © KB3, fotolia.com
Haus mit Sprossenfenster © KB3, fotolia.com

Geschichtlicher Hintergrund der Sprossenfenster

Der historische Hintergrund für die Herstellung von Sprossenfenstern ist klar: Sie stammen aus einer Zeit, in der noch keine Glasscheiben im großen Format hergestellt werden konnten. Die Fensterbauer machten aus der Not eine Tugend und setzten großformatige Verglasungen aus mehreren kleinen Scheiben zusammen. Als Verbindungen dienten die Sprossen. Auf diese Weise ließen sich auch große Flächen verglasen.

Sprossenfenster © WERU GmbH
Sprossenfenster © WERU GmbH

Moderne Bauformen der Sprossenfenster

Sprossenfenster: Arten und Aufbau
Sprossenfenster: Arten und Aufbau

Die Zeiten technisch begrenzter Scheibengrößen sind lange vorbei. Heute sind großflächige Scheiben schon lange kein Problem mehr. So sind echte Sprossenfenster in der Tat sehr selten geworden. Heute gibt es drei Formen des Sprossenfensters:

  • Klassische Sprossenfenster: Wie in alten Zeiten vereinen sie viele kleine Fensterflächen in sich, die durch die Sprossen miteinander verbunden werden. Die Sprossen sind somit die Rahmen für die kleinen Fensterbereiche. Sie nehmen die Wärmeschutzverglasung aus mehreren Scheiben auf und müssen auch selbst entsprechend hohe Wärmeschutzstandards erfüllen.
  • Fenster mit aufgeklebten Sprossen: Bei diesem Fenstertyp besteht das in den Rahmen eingesetzte Fenster aus einer großen, durchgehenden Scheibe. Auf diese Scheibe werden die Sprossen aufgeklebt, sodass die gewünschte Optik entsteht.
  • Fenster mit innenliegenden Sprossen: Bei diesem Fenstertyp werden die Sprossen in den Zwischenraum der Mehrfachverglasung eingesetzt. Auf diese Weise zeigt sich eine Sprossenoptik, die Oberfläche des Fensters bleibt allerding glatt. So lässt sich dieser Fenstertyp trotz der eingesetzten Sprossen leicht reinigen. Allerdings ist auch sehr gut sichtbar, dass es sich nicht um ein echtes Sprossenfenster handelt.
Tipp: Moderne Sprossenfenster müssen von den Sprossen nicht immer in gleichgroße Segmente geteilt werden. Es gibt auch Modelle, bei denen eine asymmetrische Unterteilung einen eigenen Reiz ausmacht. Beispielsweise können im oberen Fensterbereich mehrere kleine Glasflächen nebeneinander liegen, während darunter eine große Hauptscheibe den Blick nach draußen freigibt.

Hohe Anforderungen an den Wärmeschutz

An Sprossenfenster stellen sich dieselben hohen Anforderungen an den Wärmeschutz wie bei allen anderen modernen Fenstern. Bei klassischen Sprossenfenstern ist jedes Fenstersegment praktisch ein eigenes kleines Fenster, das eine Wärmeschutzverglasung in sich trägt. Somit haben Fenster dieser Bauart einen größeren Rahmenanteil, der hohe energetische Anforderungen erfüllen muss.

Energieeffizienz © fotomek, fotolia.com
Energieeffizienz ist auch bei Sprossenfenster wichtig © fotomek, fotolia.com

Beim Wärmeschutz ist daher der Aufbau aus einer durchgehenden Scheibe, auf die die Sprossen lediglich aufgeklebt sind, von Vorteil. Denn die Sprossen haben auf diese Weise keinen Effekt auf den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert), den das Fenster aufweist. Die Verglasung kann vielmehr als hochwertige Wärmeschutzverglasung ausgeführt werden und so auch den hohen energetischen Standards eines energieeffizienten Neubaus gerecht werden.

Freie Wahl beim Material

Moderne Sprossenfenster gibt es in allen gängigen Fenstermaterialien. Ob Holz, Kunststoff oder Aluminium – die Entscheidung hängt ganz von den Vorlieben des Bauherrn oder Modernisierers ab.

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