Alte Fenster – Wann wird es Zeit für den Austausch?

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Alte Fenster – Wann wird es Zeit für den Austausch?

Als Teil der Außenfassade sind Fenster vielen Einflüssen ausgesetzt. Regen, Wind und Feuchtigkeit sowie Temperaturschwankungen wirken insbesondere auf das Rahmenmaterial ein. Im Laufe der Zeit kann es zu Materialschwächungen, zum Beispiel im Bereich der Dichtungen und der Beschläge kommen oder die Fenster entsprechen nicht mehr den hohen Anforderungen an Dichtigkeit und Feuchteschutz. Der folgende Artikel gibt Hinweise dazu, wann ein Fenstertausch erforderlich wird.

Alte Fenster © Fiedels, stock.adobe.com
Sind die Fenster in die Jahre gekommen, wird es Zeit für einen Austausch. Die ersten Zeichen sind einfach zu erkennen © Fiedels, stock.adobe.com

Die ersten Zeichen – Jetzt wird es Zeit für den Fenstertausch

Unansehnliche Rahmen und poröse Dichtungen sind die ersten Hinweise darauf, dass es Zeit für einen Fenstertausch wird. Ebenso sind Fenster ab einem gewissen Alter technisch überholt und erfüllen die heute hohen Vorgaben aus der EnEV nicht mehr. Neben optischen Hinweisen am Rahmen wie verrottendes Holz oder vergilbter Kunststoff bieten Funktionsmängel wichtige Anzeichen:

  • Zugluft am Fensterrahmen
  • Kondenswasserbildung an der inneren oder zwischen den Scheiben
  • Eisblumen am Fenster
  • Blinde Scheiben bei Mehrscheibenverglasung
  • Risse in der Verglasung
  • Verzogene Fensterrahmen (erkennbar durch schwergängiges Öffnen und Schließen)
  • Schäden an den Rahmenverbindungen
  • Risse im Rahmenmaterial
  • Spalten zwischen Flügelrahmen und Verglasung

Liegen einer oder mehrere der genannten Punkte vor, sollte ein Fachmann die Fenster begutachten. Bei einigen Mängeln wie Undichtigkeiten im Dichtungsbereich oder verzogenen Fensterrahmen können die Fenster durch die richtigen Sanierungsmaßnahmen zumindest noch für eine Zeit erhalten bleiben. Liegen deutliche Schäden am Rahmen oder an der Verglasung vor, müssen die Fenster möglichst bald ausgetauscht werden.

Fenster nicht mehr dicht: Wasser dringt ein © avtk, stock.adobe.com
Dringt Wasser durch die Dichtungen am Fenster ein, wird es höchste Zeit, etwas zu unternehmen! © avtk, stock.adobe.com
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Die Lebensdauer von Fenstern

Je nach Rahmenmaterial und Art der Verglasung variiert die Lebensdauer von Fenstern. Nach Ablauf dieser Zeit sollte über einen Austausch der alten Fenster nachgedacht und die Funktionsfähigkeit gründlich geprüft werden.

Rahmenmaterial Eigenschaften Lebensdauer
Kunststofffenster Kostengünstig, gute Isolationswerte, unempfindliches Rahmenmaterial 40 bis 50 Jahre
Moderne Holzfenster Optisch ansprechend, guter Wärmeschutz, pflegeaufwändig 35 bis 40 Jahre

Hartholzfenster bis 50 Jahre

Alte Holzfenster Optisch ansprechend, häufig unzureichender Wärmeschutz, pflegeaufwändig 15 bis 25 Jahre
Aluminiumfenster Besonders stabil, langlebig, guter Wärmeschutz bei thermischer Trennung im Rahmen 50 bis 60 Jahre

Hinsichtlich der Verglasung gilt, dass Normalglas länger hält als Verbundglas: Während die erste Variante eine Lebensdauer von 50 bis 60 Jahren besitzt, muss Verbundglas häufig bereits nach 25 bis 40 Jahren ausgetauscht werden.

Tipp: Die Lebensdauer eines Fensters hängt allerdings nicht nur vom Rahmenmaterial selbst ab, auch Fensterqualität, Einbaurichtung und Pflege spielen eine wichtige Rolle.
Altes Fenster: Austauschen oder sanieren © WideAwake, stock.adobe.com
Sieht ein Fenster so aus, kommt man um einen Austausch kaum mehr herum © WideAwake, stock.adobe.com

Fenstertausch macht sich bezahlt!

Insbesondere dann, wenn Fenster vor 1995 eingebaut wurden, ist der Tausch auf jeden Fall ein Gewinn. Die auf den ersten Blick hohen Kosten für neue Fenster amortisieren sich häufig bereits nach 10 Jahren durch eine Einsparung an Heizenergie, ebenfalls wird die Umweltbelastung durch die Einsparung von CO2 verringert.

Ein weiterer positiver Aspekt: Moderne Fenster bieten einen deutlich besseren Lärm- und Einbruchschutz ohne zusätzliche Maßnahmen.

Wer genau wissen möchte, was der Fenstertausch kostet kann über unseren kostenlosen Angebotsservice Angebote von regionalen Fensterbauern anfragen.

Die Kosten für die Sanierung kommt durch Einsparungen wieder zurück
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Tipp: In vielen Fällen ist der Fenstertausch erst dann wirklich effektiv, wenn gleichzeitig die Fassade mitsaniert wird. Dazu gibt es über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Förderprogramme und regionale Einrichtungen Förderprogramme, die die Sanierung der Gebäudehülle finanziell unterstützen.
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