Austausch Verglasung

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Fenster: Neue Verglasung bei hochwertigen Rahmen

In manchen älteren Gebäuden bietet sich die Situation, dass sehr hochwertige Holzfester eingebaut sind. Ist der Rahmen noch intakt, kann er unter Umständen erhalten bleiben. Immerhin hat er durch das natürliche Material Holz bereits einen relativ hohen energetischen Standard. Ein Glaser kann die eingebaute Glasscheibe gegen eine hochwertige Wärmeschutzverglasung austauschen. Das alte Fenster erzielt auf diese Weise einen sehr viel besseren energetischen Standard.

Austausch der Fensterverglasung © highwaystarz, fotolia.com
Austausch der Fensterverglasung © highwaystarz, fotolia.com

Zu beachten ist allerdings:

  • Der Rahmen muss so gestaltet sein, dass er die dickere Wärmeschutzverglasung aufnehmen kann.
  • Der Kostenaufwand beim Austausch der Verglasung ist recht hoch. Da es sich danach immer noch um ein altes Fenster handelt, ist der komplette Austausch der Fenster unter Umständen die bessere Alternative. Das ist im Einzelfall zu prüfen.
Bei schönen alten Rahmen kann sich der Glas-Austausch lohnen
Bei schönen alten Rahmen kann sich der Glas-Austausch lohnen

Fensterfolien als günstige Alternative

Neben dem Austausch der Verglasung gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die Glasfläche eines Fensters energetisch zu optimieren. In Baumärkten werden spezielle Fensterfolien angeboten, die Wärme reflektieren können. Die Montage ist relativ einfach und kann daher in Eigenleistung erbracht werden. Diese reflektierenden Folien sind im eingebauten Zustand nahezu unsichtbar, sodass sie die Funktion des Fensters nicht stören. Ein altes Fenster lässt sich mit einer solchen Folie im Vergleich zum Ursprungszustand energetisch verbessern und kostet nur wenig.

Fensterfolie nachträglich anbringen
Fensterfolie nachträglich anbringen

Laut dem Institut Wohnen und Umwelt (IWU) liegen die Kosten etwa bei dem Betrag, der in dem ersten Jahr durch den verringerten Energiebedarf eingespart wird. So trägt sich die Maßnahme im ersten Jahr selbst, während sie in den folgenden Jahren dann einen Spareffekt bietet. Damit das auf Dauer erhalten bleibt, muss die Folie selbstverständlich intakt sein. Da sie nur aufgeklebt ist, müssen die Bewohner darauf achten, sie nicht zu beschädigen. Beim Fensterputzen ist fortan also besondere Vorsicht geboten.

Tipp: Bei der Auswahl der Folie sollte nicht der Preis, sondern die Qualität die entscheidende Rolle spielen. Denn hochwertige Folien haben nicht nur eine höhere Funktionalität, sondern sie lassen sich im Fall der Fälle auch leichter und rückstandsfrei wieder entfernen.

Die Fensterfolie wieder entfernen

Nach einiger Zeit kann es Gründe geben, die aufgeklebte Folie wieder von der Glasscheibe zu entfernen, beispielsweise wenn sie trotz aller Vorsicht aus Versehen beschädigt wurde und erneuert werden soll. Dabei ist Geduld und Ruhe gefragt. Das folgende Vorgehen verspricht den besten Erfolg:

  • Zuerst wird die Folie am oberen Rand des Fensters auf der kompletten Breite angelöst.
  • Danach schneidet man die Folie im Abstand von etwa zehn Zentimetern ein. So lassen sich schmale Streifen kontrolliert abziehen, ohne dass die Folie unbeabsichtigt einreißt. Das Abziehen sollte langsam und behutsam erfolgen. Hierbei kann vorsichtig ein Glasschaber zur Unterstützung dienen.
  • Eventuelle Kleberreste werden von der Glasscheibe vorsichtig mit einem Glasschaber, wie er auch bei Cerankochfeldern zum Einsatz kommt, abgekratzt.
Tipp: Kleberrückstände auf der Glasscheibe verführen zum Griff nach Spiritus und Reinigungsbenzin. Doch Vorsicht: Die Reste können sich auflösen und werden beim Versuch der Reinigung auf einer größeren Fläche verteilt. Damit kann sich der Reinigungsaufwand am Ende sogar noch erhöhen.
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