Fensterbank

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Fensterbank: Außen schräg, innen gerade

Die Fensterbank bildet den Abschluss des Fensters im unteren Bereich des Wandausschnitts. Dabei ist zwischen der äußeren und der inneren Fensterbank zu unterscheiden:

  • Die Außenfensterbank hat die Aufgabe, das darunter liegende Mauerwerk vor Feuchtigkeit zu schützen sowie Niederschlags- und Kondenswasser vom Fenster wegzuführen.
  • Die Innenfensterbank bietet Stellfläche, beispielsweise für Zimmerpflanzen, und dient als Element der Raumgestaltung unter anderem auch dekorativen Zwecken.

Aufgrund der unterschiedlichen Funktionen, werden Außen- und Innenfensterbänke sowohl unterschiedlich konstruiert, als auch aus unterschiedlichen Materialien gefertigt

Robuste Materialien für den Außenbereich

Fensterbank im Aussenvereich © fotoschlick, fotolia.com
Fensterbank im Aussenvereich © fotoschlick, fotolia.com

Die Außenfensterbank ist Wind und Wetter durchgehend ausgesetzt. Daher muss sie aus einem sehr robusten Material gefertigt sein, das den Witterungseinflüssen auf lange Sicht standhält. Vor allem zwei Materialien haben sich dabei etabliert:

  • Metall
  • Kunststein

Die Fensterbänke werden so eingebaut, dass sie schräg abwärts vom Fenster weglaufen. So kann das Niederschlagswasser von Schlagregen problemlos abfließen. An der Vorderseite der Fensterbank befindet sich eine so genannte Tropfkante. Auf diese Weise tropf das Wasser dann von der Fensterbank herunter, ohne dass es die Fassade dabei trifft.

Fensterbank Außen: Regenschutz für das Mauerwerk
Außenfensterbank: Regenschutz für das Mauerwerk
Tipp: Bei Fensterbänke aus leichten Metallen wie Aluminium gibt es Produkte, die mit speziellen Folien auf ihrer Unterseite versehen sind. Diese Folien haben die Aufgabe, das Tropfgeräusch aufschlagender Regentropfen dämpft.

Neben Niederschlagswasser muss auch Kondenswasser zuverlässig abgeleitet werden. Die Blendrahmen moderner Fenster weisen im unteren Bereich einige Öffnungen auf. Diese sind dafür gedacht, eventuelles Kondenswasser nach außen abzuführen. Auch dieses Wasser kann über die Fensterbank problemlos abfließen.

Gestaltungsfreiheit im Innenraum

Fensterbank im Innenbereich © oocoskun, fotolia.com
Fensterbank im Innenbereich © oocoskun, fotolia.com

Die Innenfensterbank ist technisch gesehen kein direkter Bestandteil des Fensterelements mehr, sondern gehört zur Innenwand. Sie bildet praktisch den oberen Abschluss der Brüstung, die durch den Wandausschnitt für das Fenster entsteht. Die Innenfensterbank ist durch das Fenster vor jeglichen Witterungseinflüssen geschützt. Daher stellen sich an die Materialauswahl keine besonderen Ansprüche. Es können verschiedenste Materialien eingesetzt werden, zum Beispiel:

  • Natursteine
  • Holz
  • Fliesen

Durch die Materialwahl kann die Fensterbank geschickt in die Wohnraumgestaltung mit eingebunden werden. Eine Fensterbank aus Holz strahlt beispielsweise Natürlichkeit aus, eine Fensterbank aus Naturstein hat eine sehr edle Anmutung.

Anders als die Außenfensterbank wird die Innenfensterbank nicht schräg, sondern gerade eingebaut. So dient sie als wertvolle Ablagefläche.

Tipp: Besonders große Harmonie lässt sich erzielen, wenn durch die Innenfensterbank ein Material aus der restlichen Raumgestaltung aufgegriffen wird. Das kann im Bad beispielsweise die Wand- oder Bodenfliese sein, in der Küche die Fliese des Fliesenspiegels oder im Wohnbereich dieselbe Holzart, die für den Bodenbelag verwendet wurde.
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